FlatPress My FlatPress blog FlatPress Admin 2018 2018-12-17T17:03:21+00:00 Admin ~/ Die deutsche Revolution steht noch aus (Kurt Tucholsky) ~/?x=entry:entry181023-093842 2018-10-23T09:38:42+00:00 2018-10-23T09:38:42+00:00

Podiumsdiskussion_bearb_2.jpgVeranstaltung der DKP Kiel: 100 Jahre nach der Novemberrevolution: “Die deutsche Revolution steht noch aus” am 20.10.2018

Im fast voll besetzten Saal in der Hansa 48 bewerteten die vier Podiumsgäste: Uli Schippels (Partei die Linke), Frank Thurow (Interventionalistische Linke), Dietrich Lohse (DKP), Benno Stahn (Friedensforum) die damaligen Ereignisse jeweils aus ihrer Sicht und diskutierten mit dem Publikum.

Bei der Bewertung waren sich alle einig, dass es sich unbestreitbar um eine Revolution handelte, während die Meinungen die Gewichtung der Erfolge auseinander gingen: Benno Stahn hob hervor, dass die Beendigung des Krieges entscheidend war, Uli Schippels und Frank Thurow stellten die Emanzipation der Arbeiterklasse, Abdankung des Kaisers und Entmachtung der Generäle in den Vordergrund. Dietrich Lohse betonte die Bedeutung der drei Säulen der Macht: Monarchie, Militär und Kapital, die durch die Revolution aus der Verankerung gerissen wurden, wie es das Kieler Revolutions Denkmal “WIK” symbolisiert. So ist auch die Gründung der KPD eine konsequente Entwicklung, nachdem die SPD schon vor dem 1. Weltkrieg den Charakter einer sozialistischen Partei eingebüßt hatte.

Aus dem Publikum kamen neben Nachfragen an das Podium auch vielfältige substanzielle Ergänzungen zur sehr solidarisch geführten Diskussion. Ein schriftlich eingereichter Beitrag von der IGM Kiel fasst die Lehren aus der Novemberrevolution zusammen: “Matrosenaufstand – und was wir heute daraus lernen”: a) Sich nicht mit den Gegebenheiten zufrieden geben, b) Für ein besseres Leben kämpfen, c) Grenzenlos solidarisch sein.

Handlungsaufträge sind neben den schon von der IGM Kiel genannten Lehren der Kampf gegen die geplanten Aufrüstungen, die drohende Kriegsgefahr, der weiteren Spaltung der Gesellschaft durch Sozialabbau die Mobilisierung gegen Rassismus und Faschismus. Dietrich hebt noch die Aufgaben der Gewerkschaften hervor, auch politische Streiks in Erwägung zu ziehen. Mitunter reichen Aufrufe und Kundgebungen nicht.

Zusammenfassend kann man sagen, dass die linken Kräfte in Kiel die richtigen Lehren gezogen haben: Eine einige Linke kann nicht so leicht weggeschoben werden. Unterschiedliche Auffassungen öfter miteinander austauschen und gemeinsam Handeln. Die in der Veranstaltung herausgearbeiteten Gemeinsamkeiten der “Linkskräfte” muss sich mehr als bisher in der Praxis beweisen. Die politische Linke muss die Kraft entwickeln, den vom Kapitalismus gedemütigten und enttäuschten Menschen den wirklichen Gegner zu weisen und den Kampf gegen ihn zu organisieren – in Zusammenarbeit mit den Geflüchteten, in internationaler Solidarität mit den ausgebeuteten Menschen in aller Welt.

Der Tag klang aus mit einem Rückblick auf die revolutionäre Geschichte in Deutschland in Zitaten und Liedern, zusammengestellt und gestaltet von Erich Schaffner und Georg Klemp. Erich Schaffner nahm sich noch einmal die historische Rolle der SPD vor und ließ dazu Rosa Luxemburg, Karl Liebknecht, Kurt Tuchholsky, Minna Faßhauer aus Braunschweig zu Wort kommen. Das Wort “Verrat” wurde am Ende gemildert durch den Anspruch, auch auf die SPD zuzugehen, vor allem wenn es darum geht, den wieder erstarkenden Faschismus gemeinsam zu bekämpfen. Gemeinsam erklang die “Internationale” in dem nun wirklich “ausverkauften” Saal.

Das war das UZ-Pressefest 2018 ~/?x=entry:entry180927-072318 2018-09-27T07:23:18+00:00 2018-09-27T07:23:18+00:00

uzpfnews.pngVom 07.-09. September fand das 20. UZ-Pressefest statt - über 40 000 Besucher*innen kamen in den Revierpark in Dortmund-Wischlingen. Es waren deutlich mehr als beim vorangegangenen UZ-Pressefest vor zwei Jahren. Für viele war es ein Wiedersehen. Man kennt sich aus den Kämpfen, die Kommunistinnen und Kommunisten, Kolleginnen und Kollegen derzeit führen. Wer zum ersten Mal auf dem Pressefest war, hätte dieser kleinen DKP ein Fest dieser Größe und Vielfalt nicht zugetraut.

Zur Stimmung trug neben gutem Wetter und Besucherandrang vor allem der besondere Charakter des UZ-Pressefestes bei. Gut und selbstorganisiert war es, über 200 Genossinnen und Genossen hatten sich im Vorfeld für den Auf- und Abbau Urlaub genommen, damit am Freitag in allen Veranstaltungszelten, an allen Ständen und Bühnen rechtzeitig eröffnet werden konnte.

Glückliche Gesichter gab es auch im internationalen Bereich, wo sich Vertreterinnen und Vertreter von 35 kommunistischen und Arbeiterparteien und drei Botschaften Welt aufhielten. Auch sie waren aktiver Teil des Festes, sprachen auf den Podien oder wurden von Pressefestbesuchern immer wieder angesprochen und nach ihren Einschätzungen gefragt.

Vielerorts wurden Pläne geschmiedet – für den gewerkschaftlichen, den antifaschistischen und den Kampf für den Frieden. Das Signal, das von diesem Fest und der DKP ausgeht, ist kein virtuelles: Wir sehen uns bald wieder … im Klassenkampf.

Auszug aus dem Artikel der UZ vom 14.09.2018. Den vollständigen Text gibt es hier

Sommer - Sonne - Sozialismus ~/?x=entry:entry180525-075207 2018-05-25T07:52:07+00:00 2018-05-25T07:52:07+00:00

Das Pfingstcamp Nord/Ost der SDAJ

SDAJ Pfingstcamp Nord 2018.png
Vom 19. bis zum 21. Mai fand bei herrlichem Sonnenschein am Falckensteiner Strand im Norden Kiels das Pfingstcamp der SDAJ statt. Über 150 junge und junggebliebene Sozialist*innen aus dem Norden und Osten Deutschlands haben gemeinsam diskutiert, gefeiert und getanzt - und damit eine solidarische Lebensweise direkt gelebt. In zahlreichen politischen Diskussionsrunden wurden Themen wie die aktuelle Situation der Gewerkschaften, die Rechtsentwicklung in Europa, die Lage Lateinamerikas, der Anti-Kommunismus und die Notwendigkeit einer sozialistischen Jugendorganisation und einer kommunistischen Partei erörtert.

Wir als DKP Kiel haben unseren jungen Genoss*innen tatkräftig unterstützt und in unserem Café K mit Kaffee, Tee und Kuchen untertsützt. Unsere Lübecker Genoss*innen haben abends den Grill angeschmissen. Es hat uns sehr viel Freude gemacht und wir freuen uns schon auf das UZ-Pressefest im September und auf das nächste Pfingstcamp am Falckensteiner Strand.