DKP Kiel
Deutsche Kommunistische Partei

Willkommen auf der Webseite der DKP Kiel!

Wir sind die Deutsche Kommunistische Partei in Kiel. Wir sind Partei des Widerstandes gegen die sozialreaktionäre, antidemokratische und friedensgefährdende Politik der Herrschenden. Wir sind eine antifaschistische Partei, eine Partei des proletarischen Internationalismus. Unser Ziel ist der Sozialismus, der Bruch mit dem Ausbeutersystem Kapitalismus. Für dieses Ziel die Mehrheit zu gewinnen, darum geht es der DKP – in Kiel, in Schleswig-Holstein und bundesweit.


Genaueres über unsere Partei findest du in den Rubriken DKP und Was will die DKP?, sowie in den angeschlossenen Unterrubriken.

Mehr über unsere Standpunkte vor Ort und bundesweit findest du unter DKP in Kiel, in den Kommunalpolitischen Positionen der DKP Kiel und im Sofortprogramm der DKP.

Für Kiel und Umgebung geben wir regelmäßig unsere Zeitung „backbord“ heraus – hier findest du die aktuelle Ausgabe und ein Archiv der letzten Jahre.
Wenn du mehr über die DKP Kiel, unsere Politik und unsere Aktivitäten erfahren möchtest, schau dir den Blog der DKP Kiel an, kontaktiere uns direkt über das Kontaktformular oder schreibe uns einfach eine Email an: info[at]dkpkiel.de

Solidaritätsschreiben der DKP Kiel an die Beschäftigten des UKSH in Kiel und Lübeck

Liebe Kolleginnen und Kollegen
am Uniklinikum Schleswig-Holstein!

Euer Kampf um Entlastung reiht sich ein in die bereits in 16 Kliniken erfolgreich abgeschlossenen Tarifverträge für mehr Personal im Krankenhaus.

Wir senden euch hiermit unsere solidarischen Grüße und wünschen euch einen erfolgreichen Kampf, zu dem ihr Kraft, Mut, Kreativität und Durchhaltevermögen braucht.


Eigentlich habt ihr all diese Eigenschaften, wenn man sich eure Arbeitsbedingungen ansieht oder selbst – als Patient*in oder Angehörige*r – miterlebt. Aber sie machen auch euch krank: Hetze, Stress, Überstunden, Holen aus dem Frei, allein mit z.T. über 30 Patient*innen, nicht das für die Patient*innen tun zu können, wofür ihr eigentlich mal den Beruf gelernt habt...

Aber auch Entlohnung und Anerkennung lassen zu wünschen übrig. Dies alles führt dazu, dass immer mehr Kolleg*innen den Beruf verlassen, z.T. sogar schon während der Ausbildung und sich so die Situation immer weiter verschärft. Daran ändern auch Spahns gesetzliche Mindestpersonalbesetzungen nichts – und selbst mit Rechentricks (durchschnittliche Mindestbestzung im Monat) können selbst diese „Mindestbesetzungen“ nicht erfüllt werden!

Diese Spirale muss und kann nur von euch selbst durchbrochen werden und euer Kampf findet Rückhalt und Zustimmung in weiten Teilen der Bevölkerung – denn der Personalnotstand und die damit einhergehenden Gefahren für Leib und Leben betrifft potentiell alle Menschen.

Ihr habt nun mit eurer Gewerkschaft ver.di den Kampf aufgenommen. Wir unterstützen eure Forderungen für mehr Personal im Krankenhaus, ausgehend vom tatsächlichen Bedarf in allen Bereichen! Dafür braucht es entweder gesetzliche Vorgaben oder einen Tarifvertrag, der euch wirkliche Entlastung bringt.

Und es braucht eine
• Abkehr von der Ökonomisierung des Gesundheitswesens!
• Gesundheit ist keine Ware!
• Weg mit den Fallpauschalen!
• Für eine bedarfsgerechte Finanzierung des Gesundheitswesens durch die öffentliche Hand!

Warme Worte und hohle Phrasen aus der Politik und von eurem eigenen Klinik-Vorstand habt ihr genug gehört. Wie an den anderen Kliniken auch, versteht man euch offensichtlich nur, wenn ihr den Worten nun auch Taten folgen lasst!

Wir wünschen euch viel Erfolg, Durchhaltevermögen und viel Solidarität und Unterstützung für einen Tarifvertrag Entlastung am UKSH, denn: Mehr von euch ist besser für alle!

30 Jahre Grenzöffnung und 70 Jahre DDR – die Herrschenden lassen sich feiern, Kommunisten in Kiel halten dagegen

Am 2. und 3. Oktober war in Kiel die Hölle los, Tausende Polizisten sollten die 100 000 erwarteten Besucher der Einheitsfeierei beaufsichtigen. Mit Straßensperren und Sicherheitszonen sollte die Politikprominenz vor jenen geschützt werden, die so gar nicht davon überzeugt sind, dass ihnen die Konterrevolution in der DDR irgendetwas Positives beschert hätte. Im Gegenteil.

Wenn die der Konterrevolution verbundenen Meinungsbildner und Jubeldeutschen ihre Gruselstories gebetsmühlenartig auftischen, dann ist klar: Kommunisten und andere Antikapitalisten zeigen Flagge. Erst recht in Kiel, der Stadt mit revolutionärer Tradition, wo reichlich Blut vergossen wurde durch die Konterrevolution vor 100 Jahren.

So lud denn die DKP Kiel zur Auseinandersetzung mit gängigen Mythen, zur Auseinandersetzung mit Dichtung und Wahrheit ein. Während eine Tür weiter im Veranstaltungszentrum die antikommunistische Phalanx von Grünen und dem sogenannten SED-Aufarbeiter Jahn das hohe Lied des Antikommunismus anstimmten, informierte parallel der Philosoph Arnold Schölzel, ehemaliger Chefredakteur der Tageszeitung „junge Welt“ und jetziger Chefredakteur des „Rotfuchs“, über Dichtung und Wahrheit.

In einer erkenntnisreichen Veranstaltung wurde insbesondere der Lebensalltag in der DDR mit den sozialen Errungenschaften und den Arbeiterrechten, dem bedingungslosen Antifaschismus des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden und der zerstörerischen Konterrevolution, Kolonialisierung und Delegitimierung der DDR im Zusammenspiel mit objektiven Fakten und persönlichem Erleben dargestellt. Schölzel hob dabei die wesentliche Rolle der Währungsfrage zur Forcierung der Konterrevolution hervor. Die bewusst in die Welt gesetzten Lügen über eine baldige DDR-Pleite rief bei vielen DDR-Bürgern Angst und Panik hervor. Die Kohl’sche Androhung, entweder ihr wählt mich bzw. meine Partei oder es sieht schlecht für euch mit der DM (D-Mark) aus, taten ein Übriges. Der sichere soziale Status in der DDR wurde aus dieser angstpotenzierten Erpressung über Bord geworfen und die Konterrevolution hatte eine wesentliche Hürde genommen.

Dies alles verlief nicht gradlinig und widerspruchsfrei. Und es gab natürlich auch weitere, die Konterrevolution begünstigende Faktoren. Diese konnte aber nun aus ihren Filzlatschen heraustreten und zum großangelegten Kehraus schreiten. Das Ergebnis ist bekannt, über Einzelheiten muss weiter geforscht und vermutlich auch gestritten werden. Die Erkenntnislage verdichtet sich, und dazu empfahl Schölzel auch das gerade erschienene neue Buch von Daniela Dahn: „Der Schnee von gestern ist die Sintflut von heute. Die Einheit – Eine Abrechnung“

Was nicht fehlen durfte, war die Aktionsorientierung. Am 3. Oktober stellte sich ein Bündnis unter dem Motto „Klassensolidarität statt Vaterland“ mit einer Demonstration der Einheitsfeierei entgegen, an der sich auch die Kieler DKP und SDAJ beteiligten. Zirka 600 Demonstranten kamen und thematisierten die Verbrechen der Treuhand, die deutschen Kriegseinsätze seit der Konterrevolution und verurteilten den stetig anwachsenden Nationalismus.

Der Artikel findet sich auch in der UZ vom 11. Oktober 2019.

Am 02. Oktober 2019 führte die DKP Kiel eine Informationsveranstaltung mit Arnold Schölzel zur Gründung des ersten sozialistischen Staates auf deutschem Boden in der „Pumpe“ durch.

Hier auf unserer Homepage kann die Veranstaltung als MP3-Dateien heruntergeladen werden - in drei Teilen, aufgeteilt nach folgenden Themenfeldern:


1. Die DDR als Arbeiter-, Bauern- und Sozialstaat. Der Lebensalltag und die bedingungslose Zerstörung der Errungenschaften aus 40 Jahren Aufbauarbeit


2. Die DDR als antifaschistischer und internationalistischer Friedensstaat


3. Die Phase der Konterrevolution mit der anschließenden umfassenden Delegitimierung und Kolonialisierung aller relevanten gesellschaftlichen Bereichen


Arnold Schölzel, Philosoph, langjähriger Chefredakteur der linken Tageszeitung „junge Welt“ und derzeitiger Chefredakteur der Monatszeitschrift „Rotfuchs“ hat zunächst Erfahrungen in der „alten“ BRD sammeln können, ging dann in die DDR und kennt die Entwicklungsgeschichte, die Interessenslage sowie die Klassenauseinandersetzungen dieser Zeit wie kaum jemand anderer.


Zum Terroranschlag in Hanau

UZ

Zum Terroranschlag in Hanau erklärte Patrik Köbele, Vorsitzender der DKP: „Ich empfinde Trauer und Wut. Trauer um die Opfer, Trauer mit ihren Angehörigen und Freunden. ...

WeiterlesenZum Terroranschlag in Hanau

Terroristische Einzeltäter, wohin man schaut

Markus Bernhardt

Schenkt man den Äußerungen aus Polizei, Justiz und etablierter Politik Glauben, existieren in der Bundesrepublik keinerlei terroristische Strukturen und Organisationen von Nazis und Rassisten. Einzig ...

WeiterlesenTerroristische Einzeltäter, wohin man schaut

Kriegsmanöver stören

UZ

Genossinnen und Genossen der DKP aus Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen berieten am vergangenen Samstag über Aktionen und gemeinsame Proteste gegen die Kriegsvorbereitungen der ...

WeiterlesenKriegsmanöver stören

Kriminell

german-foreign-policy.com

Die Aufklärung der kriminellen Aktivitäten des deutschen Spionagedienstes BND gegen dutzende UN-Mitgliedsstaaten und internationale Organisationen mittels der Schweizer Crypto AG wird in der Bundesrepu­blik verschleppt. ...

WeiterlesenKriminell

Einladung zur Nullnummer

Christa Hourani

Die Tarifrunde der IG Metall in der Metall- und Elektroindustrie hat schon vor Wochen begonnen – aber es dringt nicht viel in die Öffentlichkeit. Das hat ...

WeiterlesenEinladung zur Nullnummer

<
1